Da es in Portugal ja zwei Ernte-Saisonen gibt, müssen wir jetzt schon anfangen zu überlegen, was wir mit unserem Gemüse anstellen wollen🤔. Unsere erste Ernte waren Erbsen. Die kamen allerdings nur ins Gefrierfach, da sie beim Einkochen sehr matschig würden. Als Nächstes wurde der Knoblauch reif. Den habe ich zu einem Zopf geflochten und zum Trocknen aufgehängt. Dazu gibt es auch ein kurzes DIY-Video. Nicht lagerfähiges Gemüse wollen wir einlegen.
Dazu zählen Enkis frisch geerntete Radieschen, die wir unbedingt für ihn pflanzen sollten. Die Kinder hatten ihre größte Freude dabei, sie aus der Erde zu zupfen und mit ihren kleinen Schubkarren zum Haus zu fahren. Aber die Radieschen essen, will Enki dann doch lieber nicht…
Zuhause, beim waschen der Ernte, stand ich dann vor der Entscheidung – alles sofort verputzen, oder etwas Neues ausprobieren?
Für’s Einlegen kam mir als erstes Kimchi in den Sinn, aber ich hatte kein Fischsauce hier und daher bin ich beim „konventionellen“ Einlegen verblieben.
Mein Rezept dafür, findet ihr gleich hier:

Ihr braucht:

100g Radieschen
1 einjähriger Knoblauch
(besteht nur aus einer Knolle – keine Zehen)
1 Zweig Currykraut
100ml Essig
(in meinem Fall Fruchtessig)
6 Pfefferkörner (schwarz)
1 Nelke
½ TL Salz
1 EL Zucker
50ml Wasser
1 sterilisiertes Glas
(ca. 200ml Fassungsvermögen)

Als erstes putzt ihr die Radieschen und schneidet das Grün, sowie die Wurzel ab. Danach halbiert ihr die Kügelchen und füllt sie in das sterile Glas. Den Knoblauch, geschält und in kleine Streifen geschnitten, zu den Radieschen geben.
Die anderen Zutaten werden in einem Topf zum Kochen gebracht und anschließend in das Glas füllen.
Sofort den Deckel draufschrauben, denn so entsteht das Vakuum und das Einlegegut wird nicht schlecht (meistens).

Das Ganze lasst ihr jetzt in eurem kühlen Lagerraum einen Monat ziehen und dann könnt ihr eure Radieschen ganz neu genießen.
So eingelegt sind sie 1 Jahr haltbar!
Das Rezept eignet sich auch hervorragend für bereits überreife Radieschen, die schon sehr zäh und hart sind. Diese werden nämlich durch das Einlegen wieder weich und essbar.

Ich hoffe, ich konnte euch mit dem Rezept ein bisschen ermutigen, selbst ein Bisschen das Einlegen auszuprobieren.
Ich freue mich über eure Rückmeldungen!

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